Freitag, 19. November 2010

Vorstellung: Johanna


Hallo liebe Leser!
 
Ich bin Johanna, 20 Jahre alt und komme aus der Nähe von Heidelberg. Im Moment studiere ich Germanistik und Französisch an der Uni Heidelberg – nicht auf Lehramt, sondern auf Bachelor! Und nein, ich weiß auch nicht, was man damit genau anfängt, deshalb werde ich wahrscheinlich noch ein paar Mal die Fächer wechseln. Ich interessiere mich für Kultur, Musik, Literatur, Mode und Politik. Deswegen findet man mich auch meist unweit von Büchern und Zeitungen. Seit Oktober habe ich außerdem den wundervollsten Nebenjob der Welt und arbeite als freie Mitarbeiterin für eine regionale Tageszeitung. In meiner Freizeit fotografiere ich gerne und treibe mich im Mannheimer und Heidelberger Nachtleben herum. Vorzugsweise auf Konzerten, da Musik ein sehr wichtiger Teil meines Lebens ist. Ich liebe es, neue Bands ausfindig zu machen und mir die Ohren wund zu hören. Deshalb freue ich mich schon sehr darauf, meine Erlebnisse und Entdeckungen hier mit euch zu teilen! 
Bei Fragen, Kritik oder Anregungen könnt ihr euch gerne an folgende E-mail-Adresse wenden: johanna-facetoface@web.de


Samstag, 13. November 2010

Realize your creativity - Start a band

Von: Dominik (Co-Redakteur der Rubrik Musik)


  
Heute möchte ich meine kleine Serie „Realize your creativity - Start a band“ (zu Deutsch: Verwirkliche deinen Kreativität und gründe eine Band) beginnen, in der ich euch Stück für Stück erzählen möchte, auf was Ihr alles achten müsst, wenn Ihr eine eigene Band gründen wollt.

Bands gibt es heutzutage wie Sand am Meer. Fast tagtäglich entstehen neue „musikalische Vereinigungen“. Doch der größte Teil davon verschwindet meist auch genau so schnell wieder in der Versenkung. Warum das so ist, lässt sich leicht zusammenfassen: Fehlende Organisation, unrealistische Zielsetzung , musikalische Differenzen, mangelnde Erfahrung und unzureichendes Equipment sind nur einige der vielen Punkte, die dazu führen können, dass neu gegründete Bands noch vor ihrem ersten öffentlichen Auftritt bereits wieder aufgelöst wurden. Deshalb werde ich in nächster Zeit von meinen eigenen Erfahrungen zum Thema „eine Band gründen und aufrecht erhalten“ berichten. Dieser Bericht soll keinesfalls als „idealer Weg“ oder Leitfaden zur Bandgründung gelten – vielmehr ist es ein Erfahrungsbericht, der als kleine Hilfestellung dienen soll.

Beginnen möchte ich – logischer Weise – mit der Bandgründung an sich. Die allererste Frage, die ich mir hierbei stellen sollte, lautet: „Welche Art von Musik möchte ich überhaupt machen und beherrsche ich dafür mein Instrument schon gut genug?“ Denn ein gewisses Maß an „Professionalität“ sollte einfach vorhanden sein, was sich jedoch nicht in den Jahren wie lange das Instrument schon gespielt/gelernt wurde, messen lässt. Es kann durchaus der Fall sein, dass jemand, der vor 3 Jahren angefangen hat, schon mehr drauf hat wie jemand, der schon seit 10 Jahren regelmäßig unterrichtet wird. Das liegt dann wohl im eigenen Ermessen. Ist diese Frage geklärt, stellt sich natürlich gleich die nächste (und meiner Meinung nach auch die wichtigste): „Wer wird in der Band alles mitwirken?“ – sprich die „Besatzung“ muss gefunden werden. Natürlich ist es von Vorteil, wenn man die zukünftigen Bandmitglieder schon gut kennt beziehungsweise mit ihnen befreundet ist, aber man sollte auch nicht davor zurück schrecken in der Fremde zu suchen. Dies kann auf verschiede Arten geschehen. 

Die beliebteste Art stellt natürlich das Internet dar (WKW, Facebook, Schüler VZ etc.), aber auch Aushänge an passenden Orten, wie z.B. in Musikschulen, finden durchaus Anklang. Natürlich muss man etwas Geduld mitbringen, da es oftmals länger dauert bis sich dann letztendlich alle Bandmitglieder zusammengefunden haben. Wichtig ist es, entsprechend dem gewünschten Musikstil (den es selbstverständlich auch mit den zukünftigen „Mitmusikern“ abzugleichen gilt), die Besetzung zu wählen, sodass alle benötigten Instrumente vorhanden sind. Hat man dies alles berücksichtigt, ist ein erster Schritt zur eigenen Band gemacht. 

Wie es danach weitergeht, erfahrt ihr beim nächsten Mal.


Montag, 8. November 2010

Backstage bei: Awry Axle

Mit der Serie „Backstage bei…“ werdet ihr regelmäßig über Bands aus der Region informiert, die kurz vor einem Auftritt stehen oder sich nach dem Konzert Zeit nehmen für ein Gespräch.


Heute stelle ich euch Awry Axle aus Speyer vor.
Am vergangenen Halloween-Sonntag trat die Band beim Hard 'N' Heavy- Konzert in der Schifferstadter Rockkneipe „Kwetsch“ auf.




Kurz vor dem bevorstehenden Soundcheck nahm sich die Band Zeit für einen Dialog mit uns.

Jean-Claude: Habt ihr vor euren Auftritten spezielle Rituale, die ihr praktiziert?
Awry Axle: Spezielle Rituale nicht. Wir klopfen uns gegenseitig herzlich auf die Schulter und gehen dann geschlossen auf die Bühne.

Jean-Claude: Wie läuft der Soundcheck bei euch genau ab?
Awry Axle: Der Soundcheck wird von uns persönlich durchgeführt. Wir spielen dann meistens zum Warmwerden von „Judas Priest – Break In The Law“

Jean-Claude: Könntet ihr euch vorstellen einmal im Vorprogramm von „Judas Priest“ zu spielen?
Awry Axle: Das würden wir definitiv sehr gerne tun. Mit dieser Band können sich alle Band-Mitglieder identifizieren. Aber auch Größen wie „AC/DC“, „Scorpions“ oder „Iron Maiden“ wären schön.

Jean-Claude: Wie wählt ihr die Songs auf eurer Playlist aus? Gibt es dafür ein bestimmtes Schema, nach dem ihr vorgeht, dass ihr beispielsweise auf das Klientel des Publikums eingeht?
Awry Axle: Die Playlist für den bevorstehenden Auftritt wird kurzfristig von uns zusammengestellt. Eine bunte Mischung aus Rock- und Metallklassikern der 80er und 90er Jahre. Aber auch aktuellere Titel nehmen wir mit dazu. Wir machen da unser Ding. Einfach Hard 'N' Heavy!

Jean-Claude: Wie ich sehen ist das Publikum hier überwiegend schwarz angezogen. Habt ihr ein Bühnenoutfit?
Awry Axle: Ein spezielles Outfit haben wir nicht. Bei uns ist die Farbe schwarz ebenfalls führend – so kommen der Charakter und das Gesicht jedes Einzelnen besser zur Geltung.

Jean-Claude: Habt ihr einen sogenannten Bandleader in der Band?
Awry Axle: Die Band selbst ist der Bandleader. Unser Sänger Sven gibt meist den Ton an. Er ist unser „Sprachrohr“.


Das nächstes Mal könnt ihr Awry Axle am 11. Dezember 2010, beim „X-Mas Rock“ in Böhl-Iggelheim live erleben. Die Face2Face-Musikredaktion wünscht euch dabei viel Spaß.



Kontaktdaten:

Thorsten Kalbhenn (Drummer): 06232 - 49 73 62
Sven Mnich (Sänger): 0170 - 45 12 89 4
E-Mail:
info@awryaxle.de
Homepage: www.awryaxle.de



Sonntag, 31. Oktober 2010

Die Kommerzialisierung der Musik am Beispiel „Culcha Candela“

Von: Tatjana (Rubrik: Tipps&Tricks)

Mit ihrem Song „Hamma!“ schossen „Culcha Candela“ im August 2007 auf Platz eins der deutschen Single-Charts, wo sie sich ganze 52 Wochen halten konnten. Eine Erfolgsgeschichte wie sie im Buche steht: Aus dem Nichts in die Charts.
Aus dem Nichts? – Nicht wirklich. Denn tatsächlich besteht die Formation bereits seit 2001 und hat bis zum deutschlandweiten Erfolg mit „Hamma!“ schon zwei Alben – 2001: „Unión verdadera“ und 2005 „Next generation“ – veröffentlicht. Von denen wissen allerdings die wenigsten. Und eine Unión verdadera (zu Deutsch: authentische Gemeinschaft) war „Culcha Candela“ auch bis etwa 2007. Eine bunte Mischung ethnischer Herkünfte, unter anderem Polen, Kolumbien und Deutschland, Songs in mindestens drei verschiedenen Sprachen – eine Band, für die Gesellschaftskritik kein Tabuthema war. Die Betonung liegt auf WAR. Hier einmal ein aussagekräftiger Vergleich:

Textausschnitt aus „Augen auf“ (keine Chartplazierung; Album: Unión verdadera, 2004):
Mächtig whack ist der fact und noch nicht einmal legit,
dass der Chef von dieser nation nicht mehr power hat als shit.
Macht er mit ist er der Spielball von den ganzen Lobbyisten
Und hat keine schöne Aussicht, sondern eine von den tristen.
Terroristen, schwarze Listen alle sind jetzt plötzlich gleich,
Doch sie sind es wirklich erst im gelobten Himmelsreich.
Streich die ein Prozent der Leute die die halbe Welt besitzen
Und du hast noch neunundneunzig auf dem Rest der Scheiße sitzen.

Zum Vergleich ein Auszug aus „Ey DJ“ 
(Platz 7 in den deutschen Single-Charts; Album: Culcha Candela, 2007):
Oh Mami, wie du Dich bewegst.
Von hinten sieht´s aus, als wenn Du viel bewegst,
meine Blicke wandern von Backe zu Backe,
wenn ich mich entscheiden müsste würde ich beide nehmen,
meinen Quadrizeps dehnen und dann richtig abgehen.
Gib mir Vibration, ich will dein ***** zittern sehen
Ey Stop! Wofür wirst Du bezahlt? DJ, dreh die Platte rückwärts, spiel den Shit nochmal!

Und? Was aufgefallen? Wahrscheinlich würde selbst ein blinder mit Krückstock den Unterschied erkennen (ohne jemanden diskriminieren zu wollen). Hier stehen sich Sinn und Unsinn frontal gegenüber. Anscheinend wurde in Beispiel zwei versucht den Inhalt des Liedes, sowie das Sprachniveau an die breite Masse der Zuhörer anzupassen. Nicht nur, weil der Text insgesamt wenig aussagekräftig ist, sondern auch weil fremdsprachliche Begriffe, sowie Fachausdrücke beinahe völlig vermieden wurden. Dieses Phänomen kennt man im Journalismus nur zu gut: Ja keine ausländischen Wörter oder komplizierten Fachjargon verwenden, sonst fühlt sich der Leser in seinem Intellekt angegriffen.
2009 machte es dann den Eindruck als würde die Band geläutert zu ihren ursprünglichen, musikalischen Wurzeln zurückkehren. In ihrem Song „Schöne neue Welt“ (Platz 12 in den deutschen Single-Charts) setzen sie sich ironisch-satirisch mit Themen wie Klimawandel, Überwachungsstaat und Schönheitswahn auseinander. Aber sind wir doch mal ehrlich: Leute, die sich von einem „Ey DJ“-Text ansprechen lassen, werden die Ironie in Aussagen wie „Jeder sagt es: Klima ist ’ne Riesenkatastrophe, doch bald brauchen wir nur noch Bikini und ’ne Badehose“ Wohl kaum durchschauen. 

Die Single, die alles veränderte: Mit "Hamma!" schießen "Culcha Candela" auf Platz eins der Charts

Samstag, 23. Oktober 2010

TOP 10 Playlist

Heute präsentiere ich euch meine erste TOP 10 Playlist. Die Auswahl der Songs habe ich selbst getroffen. Bei dieser Playlist handelt es sich nicht nur um Tracks aus den aktuellen Singlecharts, sondern auch um längst vergessene Klassiker der 50er bis 90er Jahre.

Aktuell ist der Todestag von John Lennon, dem unvergesslichen Songwriter und Bandleader der Beatles. Sowie der erst jetzt veröffentlichte Tonträger von Israel Kamakawiwo'ole. Hinzu kommen Ohrwürmer aus Radio und Tv.

In regelmäßigen Abständen wird wieder eine TOP 10 Playlist erscheinen.
Seid also gespannt!




#1
Dizzy Gillespie - Manteca

Er war nicht nur Musiker, sondern auch Komponist, Sänger, Bandleader und Arrangeur. 
Stücke wie: A Night in Tunisia, Groovin' High und Woody 'n You zählen heute zu den Jazzstandards.


# 2
Eliza Doolittle - Skinny Genes

Der zurzeit beste Gute-Laune-Song, meiner Meinung nach! Erfrischende Pop-Musik mit einer Mischung aus Karibik-Feeling, Sixties und Swing.



# 3
Ben l'Oncle Soul - Seven nation army

Der Mix aus den White Stripes (Rock) und Soul (Ben l'Oncle) – einfach fantastisch.


# 4
Darwin Deez – Up In The Clouds

Dieses Lied frischt die grauen Oktober- und Novembertage auf. Es kommt Farbe, gute Laune und der Bewegungsdrang ins Spiel. Der Tanz auf Wolke 7 kann beginnen!


# 5
MGMT – Electric Feel

Das Lied darf auf keiner guten Party fehlen. „Die Beach-Boys“ des neuen Jahrtausends geben sich hier die Ehre. Herrlich subtil geht es um Sex und gute Musik.


# 6
Israel Kamakawiwo'ole - 
Somewhere Over The Rainbow / What A Wonderful World

Erst am 3. September 2010 wurde der Song als CD und Download in Deutschland veröffentlicht und erreicht auf Anhieb Platz 1 der Single-Charts. Der Song erschien jedoch schon im Jahre 1993 erstmals auf dem Album „Facing Future“ - welch ein Wunder.

  
# 7
Bakkushan - Baby. Du siehst gut aus!

Bei diesem Song kann ich einfach meine Füße nicht still halten. Hier wird was geboten! Das ist der Anti-Couch-Potato-Song – spätestens beim Refrain zieht er selbst die Tanzunwilligen auf der Tanzfläche.


# 8 
Pink - Raise Your Glass

Eine Song, der alle eingefleischten Pink-Fans ansprechen soll. Sehr gelungene Geste. Zu finden ist das gute Stück auf dem aktuellen Greatest-Hits-Album „Greatest Hits...So Far!!!“.



# 9
John Lennon – Instant Karma

Zum 70. Geburtstag von John Lennon – 9. Oktober – widme ich diesen Song dem wohl bedeutendsten Songwriter und Bandleader der Beatles.

  
# 10
Mando Diao – Down In The Past (Live @ MTV Unplugged)

Eine der besten, wenn nicht sogar DIE Beste Indie-Rock 'N' Roll-Hymne der letzten Jahre. Diesmal ganz ohne Elektronik – dafür aber mit Groove 'N' Soul. Unbedingt reinhören.




Vorstellung: Dominik



Verehrte Leserschaft!

Mein Name ist Dominik, ich bin 19 Jahre jung und arbeite als Automobilverkäufer. Ich werde in Zukunft das Vergnügen haben, etwa einmal im Monat auf Face2Face ein paar Zeilen zu schreiben – vorrangig zum Thema Musik. Ich selbst spiele seit fast 10 Jahren E-Gitarre und habe schon in mehreren Rockbands mitgewirkt. Mein aktuelles Projekt hört auf den Namen „Darkside-Cookies“ – eine selbst gegründete Band – die auch wieder sehr rocklastig mit Einflüssen aus Hard-Rock, Punk, Metal und Indie-Rock ist. In meiner (knappen) Freizeit höre ich natürlich auch viel Musik, von „ACDC“ über „Metallica“ bis hin zu „Lordi“ ist alles bunt gemischt. Auf diversen Konzerten und Festivals bin ich als Zuhörer auch des Öfteren anzutreffen, dann aber auch mal mit anderen Musikrichtungen, beispielsweise auch auf Jazz-Konzerten. Weitere Hobbys von mir sind (wie könnte es in meinem Beruf auch anders sein) Autos, außerdem bin ich sehr Sport interessiert (vor allem Motorsport & Fußball. Des Weiteren hege und pflege ich bei mir zu hause einige recht „exotische“ Haustiere, hauptsächlich Skorpione, welche ich auch züchte und weiter verkaufe. Es könnte also gut sein, dass ihr von mir auch mal in einer anderen Rubrik zu lesen bekommt. Bei Fragen, Anregungen, Artikelwünschen und Kritik erreicht ihr mich am besten unter meine Mailadresse dominik-facetoface@web.de
Also bis dahin, keep on rocking ;-)

Sonntag, 17. Oktober 2010

Album-Kritik: Aloe Blacc – Good Things



VÖ: 28. September 2010
Label: Vertigo Berlin (Universal)



„Soul-Gentleman“ Aloe Blacc hat den Masterplan



Der Nachfolger zu „Shine Throw“ kann sich mehr als sehen lassen. Aloe Blacc transportiert in „Good Things“ seine ganze Leidenschaft zur Musik. 

Das Album soll auf die Chance aufmerksam machen, sich positiv zu verändern. Es gibt zwar viele Songs, in denen es um Probleme geht. Aber alle schlechten Dinge bringen immer auch etwas Gutes mit sich. Er will daraufhin weisen - egal was passiert - man sollte immer positiv denken und nach Lösungen suchen oder die guten Aspekte darin sehen.
Mit seinen Songs hat er einen großen Plan: er will die Welt verändern, indem er andere Künstler zur Verantwortung zieht. Zudem möchte er Firmen darauf hinweisen, dass sie stärker auf die Nachhaltigkeit ihrer Produkte achten sollen. Der US-Soulmusiker will Konsumenten für die Belange anderer Menschen, die Natur und die Erde sensibilisieren, wenn sie bestimmte Konsumgüter kaufen. Des Weiteren prangert er an, dass wir viel zu wenig nachdenken würden, dabei könnten wir so viele Dinge bewirken.

Die meisten Leute interessiert es nicht, ob ihre neuen Sneaker von einem Ausbeuterbetrieb in China stammen. Aber das sollte es tun, weil wir dadurch die Leben anderer Menschen positiv beeinflussen können. Es ist doch ein Unding, dass wir es unseren Bedürfnissen gestatten, die Leben anderer Menschen zu beeinträchtigen – nur, damit es uns gut geht. Daher der große Plan, die Medien und die Gesellschaft vom Konzept gegenseitigen Mitgefühls im Kapitalismus zu überzeugen. Ich hoffe sehr, dass mir das irgendwann gelingt.“, so der Soul-Star auf „jetzt.sueddeutsche.de“.

Er beschreibt das Album als "einen Bericht über die momentane Situation", singt über Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, ungerechte Verteilung von Vermögen, Plünderung von Ressourcen und den Mangel an Mitgefühl. Für Aloe Blacc hat Musik die Aufgabe, unser Zusammenleben und unsere Gesellschaft zu verbessern. Er selbst bezeichnet sich als "musikalischer Robin Hood".
Aloe Blacks „I need a dollar“ wurde u.a. auch durch die Serie „How to make it in America“ bekannt. Dort wurde der Welt-Hit als Intro verwendet. Der Song „Misfortune“ beschäftigt sich mit der Gefahr, dem Geld zu verfallen. Dagegen „Life So Hard“ handelt von der wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich. Aloe Blacc möchte mit seinen Songs die Leute dazu anregen, über diese Dinge nachzudenken und zu sprechen.

Klingt wie: Old-School-Soul Sound der 70er Jahre, Fela Kuti, Rubén Blades, Joni Mitchell, James Taylor, Cat Stevens, Nina Simone und Steely Da.



Meine Bewertung: 4 ½ von 5 Sternen 



Anspiel-Tipps:

„I Need A Dollar“

„Take Me Back“

„Hey Brother“

„Femme Fatale“ 



Aloe Blacc auf Tour:

01.10.2010 Münster - Skaters Palace

02.10.2010 Berlin - Bohannon Soul Club

03.10.2010 Köln - Bahnhof Ehrenfeld

06.10.2010 München - Puerto Giesing

07.10.2010 Darmstadt - 603qm